Elisabeth Schroedter, MdEP

Kurzbiographie

Sie wollen mich kennenlernen? Ich schreibe hier über meine Arbeit und mein Leben.
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Elisabeth Schroedter ist Pädagogin, Umweltberaterin und Mutter von drei Söhnen.
Die 1959 geborene Dresdnerin wohnt in der Nähe von Potsdam im Land Brandenburg.

1989 engagierte sich Elisabeth Schroedter im Neuen Forum, eine der Bürgerrechtsbewegungen der DDR. Anfang 1990 wurde sie Mitglied der Partei " Die Grünen der DDR,“ die im Dezember 1990 mit den Grünen (West) fusionierte.

Im Frühjahr 1991 gründete Elisabeth Schroedter den Verein für Grün-Bürgerbewegte Kommunalpolitik, dessen Sprecherin sie derzeit ist.

Sie ist zudem seit ihrer Gründung Mitglied in der "Grüne Liga", einem Netzwerk der ostdeutschen Umweltinitiativen. 1992 wurde sie in den Umweltbeirat des ersten Umweltministeriums im Land Brandenburg berufen.

Mit der ersten Europawahl für die neuen Länder in Ostdeutschland im Jahr 1994 zog Elisabeth Schroedter für Bündnis 90/DIE GRÜNEN ins Europäische Parlament ein. Am 7. Juni 2009 ist die Brandenburgerin bei den Europawahlen erneut ins Parlament gewählt worden und gehört mit dreizehn weiteren bündnisgrünen PolitikerInnen aus Deutschland der insgesamt 55-köpfigen Fraktionsgemeinschaft der GRÜNEN und der Regionalisten im EP an.

Als Vizepräsidentin des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten arbeitet Elisabeth Schroedter vor allem daran, dass bei der Entwicklung des Binnenmarktes die soziale Dimension nicht vergessen wird. Sie ist eine Verfechterin für gemeinsame soziale Mindeststandards in der EU. Denn sie ist davon überzeugt, dass nur so dem zunehmenden Sozialdumping begegnet werden kann. Als Berichterstatterin zur Entsenderichtlinie hat sie darum gekämpft, dass die Kommission Einschränkungen der Kontrollrechte der Mitgliedsstaaten zur Einhaltung der Mindestarbeitsstandards zurück nehmen muss. Nachdem der Europäische Gerichtshof die Entsenderichtlinie einseitig ausgelegt und auch das Streikrecht in Frage stellt, fordert sie Korrekturen, die die Arbeitnehmer/innenrechte wieder herstellen.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die Herausforderungen des demografischen Wandels. Im Ausschuss für regionale Entwicklung, ihrem zweiten Standbein im Parlament, befasst sie sich mit den Ursachen und politischen Fehlern, die dazu führen, dass junge Menschen, vor allem junge Frauen, manche Regionen überproportional verlassen. Dazu beschäftigt sich mit der Frage, wie die Instrumente der europäischen Strukturpolitik dem entgegen wirken können. Sie war als "Obfrau" an der jüngsten Reform der Strukturfonds beteiligt und hat darin ihre Spuren hinterlassen. Bei Projektbesuchen bringt sie ihr Wissen über die EU-Förderpolitik mit. Sie nimmt jedoch auch gern die Erfahrungen der Projekte für die nächsten Reformschritte nach Brüssel mit.

Elisabeth Schroedter war in den vergangenen Legislaturperioden Präsidentin bzw. Vizepräsidentin der EP-Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Belarus, Moldawien und Ukraine war. Sie erlebte, wie Diktator Lukaschenka die Demokratie in dem EU-Nachbarland systematisch sterben ließ. Eine lebendige Demokratie in Belarus wieder zu erreichen, ist für sie der zentrale Grund, sich erneut in der Delegation für die Beziehungen zu Belarus zu engagieren. Sie ist zudem stellvertretendes Mitglied der Delegation im Parlamentarischen Kooperationsausschuss EU-Republik Moldau.

Elisabeth Schroedter ist Botschafterin für die grünen Europaabgeordneten bei europa einfach e.V., einem Verein, der sich in Deutschland für bessere Informationen über Europa einsetzt.